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Hennebont

centre-ville de Hennebont

Bretonisch hent (alt oder Weg) und bont (Brücke)

Hennebont, die Brückenstadt über dem Blavet zwischen Meer und ländlicher Umgebung war im Mittelalter Kreuzpunkt bedeutender Handelsstraßen. Die wohlhabende Vergangenheit des ehemaligen Verwaltungszentrums des Kantons belegen noch heute die im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauern. Die 16.000 Einwohner können stolz auf ihre traditionsreiche Stadt sein. Ab Hennebont, rund zehn Kilometer flussaufwärts der Mündung, ist der durch Schleusen kanalisierte Blavet stark gezeitenabhängig. Die historische Blumenstadt mit dem Label Ville Fleurie und ihre Umgebung erforscht man am besten zu Fuß, per Rad oder zu Wasser. Prächtige Gebäude innerhalb der Stadtmauern und die in Flammengotik errichtete Basilika sind nur einige der Zeitzeugen, die Sie hier bewundern können. Das nationale Gestüt und der Espace Découverte du cheval lohnen einen Besuch. Auch den Markt am Donnerstagvormittag sollten Sie auf keinen Fall versäumen.

SEHENSWERT:

  • Das nationale Gestüt von Hennebont besitzt als einziges Gestüt in Frankreich eine Museumsanlage dieses Ausmaßes. Alle damit zusammenhängenden handwerklichen Berufe (Hufschmied, Schmied, Sattler usw.) sind hier vertreten.
  • In den 10 Sälen der Wachtürme am Stadttor Porte de Broërec'h  ist ein Kunst- und Volkskunstmuseum untergebracht, das die Geschichte von Hennebont und die Hafentätigkeit anschaulich vor Augen führt. Sehr interessant auch die ausgestellten bretonischen Möbel und traditionelle Bekleidung, Artikel aus Steingut sowie zahlreiche Modelle und Gravuren.
  • Hinter den Stadtmauern findet man in der „Ville close“ einige prächtige Patrizierhäuser, z.B. das Eckhaus Maison du Sénéchal aus dem 16. Jahrhundert, das Hôtel particulier (Ende 16. Jh.) oder das Hôtel de Perrien aus dem 17. Jh. Unter den Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert sei z.B. das alte Hôtel Mallat zu erwähnen. 
  • Pflanzenarten aller fünf Kontinente gedeihen auf dem 10 ha großen Geländes des botanischen Gartens von Kerbihan.
  • Die Basilika Notre-Dame du Paradis, ab 1513 auf Initiative des Hufschmieds von Hennebont François Michart errichtet, ist ein massives Meisterwerk aus kunstvoll behauenem Granit. Die von Max Ingrand entworfenen Fenster (1955-1965) illustrieren einige markante Szenen aus der Geschichte von Hennebont.

EINEN BESUCH WERT:

  • Die Fêtes médiévales d'Hennebont (alle 2 Jahre, und als nächstes wieder Ende Juli 2016) lassen die mittelalterliche Epoche wieder aufleben.
  • Reitturnier Grand concours national hippique, jedes Jahr im Juli auf dem Haras National.
  • Marionettenfestival des Bouffou Théâtre im April
  • Alle Feste und Veranstaltungen in und um Hennebont

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